Religiöse Minderheiten in vielfältigen Gesellschaften: Konsultation in Kroatien baut Brücken

Pressemitteilung Nr.: 16/35
24. Oktober 2016
Brüssel

Religiöse Führungspersönlichkeiten, Menschenrechtsaktivisten sowie Vertreterinnen und Vertreter von Regierungen, Jugendvereinigungen und internationalen Organisationen kamen am 21. und 22. Oktober in Zagreb für eine Konferenz über religiöse Minderheiten als Teil von durch kulturelle Vielfalt geprägten Gesellschaften zusammen.

Als Resultat des Dialogs veröffentlichten die Teilnehmenden eine Mitteilung, in der sie zu vermehrter Zusammenarbeit bei der Vorbeugung von Verfolgung religiöser Minderheiten aufrufen, zur Schaffung von Bedingungen für ein friedliches Zusammenleben in durch Vielfalt geprägten Gesellschaften, sowie zur Gewährleistung eines anhaltenden Dialogs zwischen Kirchen und Gemeinschaften der Mehr- und Minderheiten.

Es sprachen Referentinnen und Referenten aus der orthodoxen, jüdischen, muslimischen und reformierten Tradition aus der Region. Vertretende der Regierungen von Serbien und Kroatien betonten die Wichtigkeit des Anlasses als Beitrag zur Förderung des Dialogs und zur Schaffung einer gemeinsamen Basis inmitten deutlicher historischer Unterschiede. Andere Redner und Rednerinnen betonten die wichtige Rolle der Bildung, die Komplexität pluraler Identitäten, die Rolle von internationalen Akteuren und die bedeutenden Unterschiede in den Beziehungen zwischen Kirche und Staat innerhalb von Europa. Alle machten auf die Komplexität von Problemen aufmerksam, die im Zusammenhang mit religiösen Minderheiten aufgrund von tiefgründigen geschichtlichen, kulturellen und geopolitischen Fragen entstehen.

Die starke Vertretung der Jugend an der Konferenz war ein Zeichen der Hoffnung darauf, neue Wege vorwärts zu finden. Jelena Nestorović, Vertreterin der serbischen Jugend in Kroatien, sprach über den Bedarf an Veränderung der allgemeinen Stimmung in der Gesellschaft, insbesondere durch Bildung und durch direkte friedliche Kontakte unter den unterschiedlichen Traditionen und religiösen Gruppen. Mario Vrselja, Präsident der kroatischen Jugend in Serbien, hob die Art und Weise hervor, wie junge Menschen Initiativen ergreifen, um eine friedlichere Zukunft zu bauen. Diese schloss die Diskussion einer gemeinsamen Erklärung von Minderheiten kroatischer und serbischer Jugendlichen mit ein, die Solidarität und gegenseitige Unterstützung ausdrückt.

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Erin Green
Kommunikationskoordinatorin

Konferenz Europäischer Kirchen
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