Bewahrung der Schöpfung: Umweltmanagement auf der Vollversammlung der KEK in Novi Sad

 

Von Klaus Rieth

„Die Beschäftigung mit unserer Umwelt ist ein Teil unseres Glaubens”, sagt Peter Pavlovic vom Generalsekretariat der Konferenz Europäischer Kirchen (KEK) in Brüssel. Palvovics ist für das Umweltmanagement der KEK besonders während der Vollversammlung in Novi Sad verantwortlich.

Im Namen der KEK hat das Europäische Christliche Umweltnetzwerk (http://www.ecen.org/) Ideen entwickelt, die es der Vollversammlung und den Mitgliedskirchen anbietet. „Wir möchten nicht nur reden“, erklärt Pavlovic. „Auch praktische Anregungen für ein ökologisch nachhaltiges Leben sind wichtig.“

Pavlovic war vom ökologischen Engagement des Planungsausschusses, der Hotels, der Behörden und Organisationen vor Ort angenehm überrascht. „Wir hatten gute Gespräche und fanden für unsere Ideen offene Türen,“ sagte er.

Öko-Management:  Wasserspender, Papierreduktion, CO2-Kompensation, Recycling

Einige Aspekte konnten wir nicht umsetzen, wie das Verzehren von ausschließlich fair gehandelten Lebensmitteln und Kaffee. Die Wasserverteilung funktioniert jedoch gut. Wasserspender wurden im Konferenzgelände aufgestellt und alle Teilnehmenden erhielten in ihrer Willkommenstasche eine Wasserflasche, die nach Bedarf aufgefüllt werden kann.

Ein weiterer Punkt in Sachen Umwelt ist, so wenig Papier wie nur möglich zu benutzen. Teilnehmende werden eingeladen, ihre Informationen und Konferenzunterlagen digital, statt auf ausgedruckten Kopien zu bekommen.

Die KEK lädt die Teilnehmenden ein, eine CO2-Kompensation zu zahlen.  Der Betrag von EUR 20 pro Person soll kirchlichen Umweltprojekte zugutekommen.

Wer durch die Konferenzräume des Master Centers in Novi Sad geht, findet in jeder Ecke die großen Recycling-Kartons für Papier, Plastik und Glas.

Pavlovic ist mit dem Fortschritt im Umweltmanagement der Konferenz sehr zufrieden. „Wir haben viel mehr erreicht, als wir erwartet hatten,“ zieht er sein Fazit.

Junge Leute als treibende Kraft in ökologischen Fragen

„Meine Vision spiegelt sich den Themen zum Zeugnis in Sachen Klimawandel wider, in Gerechtigkeit für Gottes Schöpfung und Gastfreundschaft für alle Kreaturen“, sagt Maria Nitu aus der Orthodoxen Kirche in Finnland. Sie ist eine Jugendberaterin für die KEK-Vollversammlung vom Europäischen Umweltnetzwerk. „Meiner Meinung ist es entscheidend, dass sich junge Menschen an diesem Gespräch beteiligen, denn sie sind die Menschen, die in Zukunft auf diesem Planeten wohnen werden.  Ich glaube, dass es die jungen Menschen sein werden, die diese Dinge vorantreiben. Der Wandel in Klimafragen findet bereits mit Initiativen wie der großen Ozeanreinigung statt. Aber das reicht noch nicht. Die Menschen müssen darin eingebunden werden und verstehen, dass dieser Planet der einzige ist, den wir haben. Alle Menschen sind gefragt mit ihrem Lebensstil die Schöpfung zu hegen und zu pflegen!“



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